19. Mai
Eine interessante Biographie
Mark Twain hat einmal gesagt:
„Es gibt keinen traurigeren Anblick als einen jungen Pessimisten.“
Er hatte Recht.
Menschen, die an den Misserfolg glauben,
fristen mit Sicherheit ein mittelmäßiges Dasein.
Der Misserfolg ist etwas, das in den Gedanken von Menschen,
die Großes erreichen, einfach nicht vorkommt.
Sie halten sich nicht damit auf.
Sie investieren keine unangenehmen Gefühle in etwas,
das nicht funktioniert.
Ich möchte Ihnen nun die Lebensgeschichte
eines Mannes erzählen, der
mit 31 eine geschäftliche Pleite erlebte,
mit 32 einen Wahlkampf verlor,
mit 34 erneut eine Pleite erlebte,
mit 35 den Tod seiner Geliebten verwinden musste,
mit 36 einen Nervenzusammenbruch hatte,
mit 38 eine Wahl verlor,
mit 43 im Kongress unterlag,
mit 46 im Kongress unterlag,
mit 48 im Kongress unterlag,
mit 55 im Kampf um einen Senatorenplatz unterlag,
mit 56 sein Ziel, Vizepräsident zu werden, nicht erreichte,
mit 58 im Kampf um einen Senatorensitz unterlag,
mit 60 zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde.
Der Mann heißt Abraham Lincoln.
Hätte er je Präsident werden können,
wenn er seine Wahlniederlagen als Misserfolge angesehen hätte?
– Anthony Robbins –